poisonfree.com
 
PXF 005 CD

new core

www.new-core.de

Autor: Zechi
bewertung: 8,5 / 10

Die Hamburger Kurhaus sind jetzt seit mehr als 10 Jahren zusammen und nach einigen Demos, zahllosen Compilation- und Split-Tracks und den beiden Alben „Last exit: revolution“ und dem sehr guten “Refuse to be dead” aus dem Jahr 2004 folgt hier der dritte Longplayer der Band. Die Band verbindet emotionale Parts mit (New School) Hardcore und Punk, mal wird geschrieen, mal gesungen, mal wird es hektisch, dann wieder ruhig und nachdenklich. Auf der neuen Scheibe findet man darüber hinaus auch einige elektronische Einsprengsel, die sich gut in die Musik einfügen. Dazu gibt es verdammt gute Texte und ein Comicartwork im sehr schicken Digipack, das ein wahrer Augenschmaus ist.

13 neue Songs sind auf „The future pornography“ zu finden, die eine deutliche Weiterentwicklung zeigen. War „Refuse to be dead“ noch wesentlich deutlicher im Hardcore verwurzelt, so lassen sich auf der neuen Platte eine ganze Reihe verschiedener Einflüsse entdecken. Das Grundgerüst besteht zwar noch aus Hardcore/Punk-Elementen, welche allerdings vermehrt mit Emo, Screamo und sogar einigen Dance-Punk-Einflüssen kombiniert werdfen. Die oft mehrstimmigen Vocals gefallen mir echt sehr gut, auch wenn die Hauptstimme anfangs ein klein wenig gewöhnungsbedürftig ist. Nach mehrmaligem Hören zünden die Songs immer besser und die Scheibe reift zu einer wirklich guten und abwechslungsreichen Platte.Wer sich einen Stilmix aus innovativen Hardcore-Bands wie Refused oder Jr Ewing, emotionalem Schreikram in Richtung Yage, einem Schuß emotionalem, vertrackten Punkrock wie Bear vs Shark in so wunderbar zelebrierten und der Tanzbarkeit alter The Robocop Kraus Sachen vorstellen kann, sollte hier unbedingt reinhören. Dazu stimmt halt vom genialen Comicartwork bis zu den sehr guten Texten einfach alles. Meiner Meinung nach sind Kurhaus nicht nur eine äußerst sympathische Band, sondern zur Zeit auch eine der besten und innovativsten Bands in Deutschland. Hoffentlich spielen die Jungs demnächst mal wieder im Saarland, die würde ich mir echt gerne mal live anschauen. Kaufempfehlung! 

Whiskey-Soda

www.whiskey-soda.de
Autor: Joram
Bewertung: 1-

" "Reinhören". Jeder kennt es, jeder macht es und jeder weiß, dass man es eben nicht machen sollte. Falsche Eindrücke, unnötige Tränen auf der vermeintlich beschissenen Platte und unangebrachte Bewertungen könnten die schlimmen Folgen sein. Bei "A Future Pornography", dem neuen Album von Kurhaus, ist es ganz besonders verheerend. Zwei Jahre liegt ihre letzte Platte "Refuse To Be Dead" nun zurück, zehn Jahre ihre Gründung. Und während die Herren ihr Jubiläum feiern, liegt es an uns, in den besagten Silberling noch mal mehr als nur "reinzuhören".
Wer die Platte in den CD-Spieler legt, fragt sich zunächst einmal, ob die Songs mit Absicht so roh oder vielleicht mit dem Walkman aufgenommen wurden. Die Lieder wirken unzugänglich, die Stimme schwer verdaulich und der Sound wie ein disharmonisches Genre-Mischmasch. Klare Sache: Stempel drauf und ab in die hinterste Ecke vom Dachboden. Jeder halbwegs Intelligente tut das nicht. Schon beim zweiten oder dritten Durchgang hat man sich nämlich an die etwas spartanische Qualität gewöhnt, die ersten beeindruckenden Gitarrenmelodien aus dem Hintergrund ins Ohr gefasst und ist auf dem besten Weg, die Herren aus der Hamburger Umgebung ganz fest ins Herz zu schließen. Die anfänglich nervende Stimme von Jan wirkt plötzlich wunderbar penetrant und durchdringend (die amerikanischen Hardcore-Kollegen Comeback Kid lassen grüßen), kann sich bei Bedarf aber auch zur einfühlsamen Emo-Stimme entfalten. Wer es jedoch darauf anlegt, irgendwelche Schubladisierungen vorzunehmen, hat sich in diesem Falle ganz, ganz heftig geschnitten. Selten begegnet man einer Band, die so viele Ideen und Einflüsse verarbeitet wie es das Kurhaus-Quintett tut. Die Sprechpassagen erinnern an Against Me!, die etwas versteckten aber sehr eingängigen Gitarrenmelodien an Muff Potter, ab und zu schleichen sich Elektro-Specials im Gameboy-Style ans Tageslicht und als übergeordnete Verwandte dürfte man wohl Turbostaat in Betracht ziehen. Zu allem Überfluss singen die Buben aus dem Norden nicht über die Fußball-WM und auch nicht über den letzten Rummelbesuch, vielmehr rufen sie immer wieder zur Rebellion und zur Veränderung auf, stellen langweilige Uniformträger an den Pranger und fordern den Hörer zum Selbst-Denken auf. Eines der vielen Highlights ist die "Propaganda Of Dance", die eindrucksvoll demonstriert, dass Kurhaus mehr als eine simple Hardcore-Band ist. Der Wechsel zwischen optimal positionierten Sprech-Ansagen und den etwas lauteren Ruf-Parts verleihen dem Song einen besonders verzweifelten und zugleich emotionalen Charakter, der in einem Ekstase-ähnlichen Schlagzeug-Solo endet. Besonders viel Freude machen zudem Booklet und CD-Hülle, deren liebevolles Artwork im Comicstil der besonderen Musik alle Ehre macht. Respekt!
Qualität hin oder her, "A Future Pornography" strotzt vor Revolutionsgeist, Aussagekraft und Ideenreichtum. Schande über all diejenigen, die diese CD verstauben lassen! Egal ob nun auf dem Speicher oder im Geschäftsregal."

 

Dosenmusik

www.dosenmusik.de

Autor: Dose
Bewertung: 10 / 15

Es gibt einfach Musik, die schnell ins Ohr geht und anstrengenderes, dem man mehr Zeit widmen muss, wenn man sie gerade hat. Und bei vielem, was nur mittelmäßig ist, wird der Reiz durch eine fette Produktion erhöht, die Langeweile bei 0815-Werken kann das aber auch nicht lange vermeiden. Kurhaus gehören zu denen, die intelligente Musik machen, sich immer wieder - auch auf dem Album "A Future Pronography" selbst - verändern und die sich nicht schönpolieren durch eine besonders fette oder drückende Produktion. Kurhaus gehören auch zu denen, denen man etwas Zeit geben muss. Musik die mehr ist als ein kurweilges Spaßerlebnis eben...

"A Future Pornography" ist ein Album von ein paar Hamburgern, die sich nicht auf Plattitüden einlassen, weder musikalisch noch textlich. Es wird aufgerufen zur Veränderung und dazu, nicht alles einfach zu akzeptieren. Durchaus auch vom Statement alte Schule, musikalisch steckt ein gewisser Teil der Band auch genau dort, im Emo, Scream und HC der Anfangszeiten fest. Auf der anderen Seite aber gibt es Gameboy-Elektronik und weiteres disharmonisches Genre-Mischmasch, das man erst mal durchsteigen muss. Etwas neue britische Schule darf momentan natürlich auch nicht fehlen und am Ende hat es dann auch etwas mit At The Drive-In zu tun. Rock, Punk, Emo, Hardcore mit einer zu beginn etwas anstrengenden Stimme, an die man sich gewöhnt und die dann den Songs eine sehr eigene Note verleiht. Gesprochene Parts reihen sich an emotionalen, süßen Gesang und an wütendes Geschrei und so bieten Kurhaus auf "A Future Pronography" eine Berg- und Talfahrt durch Gefühle und Gedanken. Vielleicht lässt sich das Album mit den ersten Sachen von Blumfeld vergleichen - natürlich nicht musikalisch, aber von der Idee, etwas eigenes zu kreieren, das trotzdem irgendwie in den eigenen Grenzen bleibt. Veränderung von innen vielleicht. Und so machen die Hambruger in irgendeiner Art und Weise Musik der Hamburger Schule, aber doch irgendwie ganz anders... irgendwie...

Die Produktion wirkt erst mal etwas flach und unausgereift, wenn man aber weiß, dass das Album von Chris v. Rautenkranz produziert wurde, der auch schon Blumfeld, Oma Hans und Franz Ferdinand zu einem guten sound verholfen hat, der muss davon ausgehen, dass der Sound durchaus geplant war. Trotzdem - etwas mehr Druck hätten die Songs noch vertragen können, es würde ihnen gut tun und es dem Hörer etwas einfacher machen. So klingt es sehr nach alter Screamo-Schule aus dem Proberaum.

truesidemusic

www.truesidemusic.de

Autor: Marco
Bewertung: 7 / 10

...ich bin bislang leider immer nur über den Namen gestolpert, KURHAUS!!! Dieser hat sehr für Verwunderung gesorgt, aber zumindest das musikalische Rätsel wurde mit A FUTURE PORNOGRAPHY nun gelöst ...auf POISONXFREE RECORDS erschienen zeigen uns die 5 Jungs aus Hamburg/Kiel ( welche immerhin seit 10 Jahren zusammen Musik machen, da sieht man mal wie lange ich gestolpert bin ) was sie auf dem Kasten haben ...vertrakten politischen und emotionalen HC-Punk, schön rockig und trocken fliegt hier die Kuh in fast 30 Minuten, 13 schöne Songs irgendwo zwischen FUGAZI, AT THE DRIVE IN und BLUE WATER BOY ( kennt die noch einer, war mal ne geile Euroband ), das ganze kommt im super aufwendig und liebevoll gestaltetem Gigi-Pack, totaler Eye-Catcher. Für die Aufnahme ist Hauke Albrecht von Plan 12 Recordings ( Escapado, Destiny, Turbostaat, ...) verantwortlich, und gemastert wurde A FUTURE PORNOPRAPHY von Chris von Rautenkranz ( Tocotronic, Franz Ferdinand, Blumfeld, ... ). Falsch kann man bei dieser Release nichts machen, runde Sache welche ein wenig an DISCHORD RECORDS erinnert!!!

hartboiled

www.hartboiled.de

Autor: Bine

Gibt’s schon seit über 10 Jahren aber ist anscheinend immer an mir vorbeigegangen…Was wirklich schade ist! Die ersten ganz vielen Pluspunkte gibt es für das großartige Cover, mit tollen Comics illustriert. Sieht einfach nur unglaublich genial aus (also von innen, außen ist es schlicht gehalten.) Die anderen Pluspunkte haben sie sich für die Mischung aus New School Hardcore, Punk, Geschrei, Gebrüll, ruhigen Gesangsparts und hohem „Sprechgesang“ unterlegt mit experimentellen Gitarren verdient, was man andersherum gesehen allerdings auch wieder als den einzigen Vorwurf sehen könnte, den man ihnen machen kann. Da ist so viel drin, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll, und das wirkt teilweise doch etwas überladen. Es fehlt halt so ein bisschen eine klare Linie, an der man sich orientieren kann. Die Stimme erinnert sehr an die des Thursday-Sängers und auch musikalisch sind da ziemlich viele Gemeinsamkeiten zu erkennen. Also man kann sich das ganze ungefähr so vorstellen: Thursday und At The Drive-in als Basis, die Gitarren aber oft wesentlich schneller, hohes Raised Fist-Geschrei mit ein bisschen Snapcase und ab und zu auch mal ein elektronischer Teil als I-Tüpfelchen. Auf jeden Fall hörenswert, jeder der At The Drive-In mag, wird auch hiermit etwas anfangen können.

As Ice

www.asice.net

Autor: Tim
Bewertung: 3 of 5

When you first see the artwork of this record, you instinctively know that Kurhaus is no average band. The digipack of ‘A Future Pornography’ is not like anything I’ve ever seen before. Inside of the casing, there’s a comic titled ‘It’s never too late to break a contract’. This comic has no direct link to the music, but it could be read as a different approach to some of the themes present in the music.
And this music is just as unorthodox as the artwork. Even though ‘A Future Pornography’ has a typical hardcore and punk approach, Kurhaus doesn’t refrain from delving into completely other genres – even electronic music! – in order to create a rather unique blend of driving and melodic music. At times the songs on this record are catchy and anthemic, but within a second it can switch over to dense and impenetrable riffs.
All of the above goes for the lyrics, too. Kurhaus isn’t quite your archetypical band in that department, either. Lyrically, they are addressing the bigger political issues by means of hymns of protest and rebellion. This doesn’t necessarily amount to sloganeering and big statements, since Kurhaus allows themselves enough room for some wit and fun.
But the lyrical content is more than just political, there’s even an ode to a favourite band from Gainesville on this record.
Kurhaus is in all respects not really an average band. I am not quite sure whether Kurhaus can be classified in any genre. Maybe you might call this calm metalcore, with a chaos-side to it that mixes with a catchy tune. This makes them fresh and at the same time somewhat annoying, since it seems a bit over the top, like a band that hasn’t figured out how to tone itself down a bit. It’s a hit and miss story. But you can only praise a band like this for at least having the guts to test – and cross – their boundaries, instead of going along the safe road that has been travelled a million times before.
But even despite all this, one point of criticism still prevails. It’s understandable that a band would want a more raw, underground production for a record like this. But it’s definitely not in the music’s best interest that this record sounds like it was recorded in a mouldy basement with a My First Sony tapedeck…

hardcoremusic.be

www.hardcoremusic.be

Autor: HCM
Bewertung: 3 / 5

Seems like Poison Free Records is doing good this year, after the Sirens MCD/LP they come up with a new release of Kurhaus - A German collective that formed back 10yrs ago, and released their first full length in 2004 "Refuse to be dead". PXF Records picked them up in order to release their new full length: "A future Pornography".
First thing that got my attention when I unpacked the record was the digisleeve and amazing artwork. All lyrics come in a well-paged booklet with art illustrations. An eyecatcher once you open it. I don't realy know what I could expect of Kurhaus cus I never heard of this band before. Taking a look at the art and lyrics I was curious how it would sound.
Uhmmm.. after listening to the album one time I couldn't realy make up my mind about this band, neither could push them in a box with bands that are involved in the same style, neither put a label on them. I listened to the album a second time and a third time but I never figured out what I should think of them. They feature a lot of elements from catchy rocky noisy guitarriffs, over a lot of melody, emotions, electro hip hop parts, musical orchestra parts to very fast traditional punk hardcore rhythms. Each track tells a story on its own and features different elements. The noisy catchy guitars are the most over-all dominant factor, which basicly works good.
Let us say it's a mix of some punk/hardcore, indierock, post hardcore, electro, jazzy & rocky shit. Not to say that the record is recorded and mastered by non hardcore people. Chris who from Rautenkranz did the finetuning and worked for Blumfeld, Oma Hans and Franz Ferdinand.
I enjoyed the differsity of songs: "Propaganda of dance" and "It's never to late to break a contract" are very fast punk hardcore tracks in the vein of Raised Fist and Against Me!, some other tracks remind me on The Bronx by times, also JR Ewing, Refused and The Blood Brothers came up in my mind when I went through this record.
Very nice package, good sound, tons of variations, a band with a something to pass through and isn't afraid to walk the path of other styles and combine everything together. CD version of "A Future Pornography" is out on PXF Records, the vinyl version on Zeitstrafe.de.

fomp

www.fomp.de

Autor: Jean
Bewertung: 3

2 Jahre sind seit der letzten Platte vergangen und dies sollte ausreichend Zeit für eine neue CD bieten und somit war ich auf das Ergebnis gespannt. 10 Jahre sind nun seit der Gründung vergangen und Release Nummer 2 liegt vor. Also rein Artwork-technisch ist dies erste Sahne und überrascht mit einem schmucken Digipack.

Es ist schwer diese Band zu beschreiben bzw. Vergleiche aufzuzählen, damit ihr auch eine Vorstellung bekommt, in welche Richtung es geht. Man kann die Jungs irgendwo im EmoHardcore einordnen, aber mit eine ganz eigenen Note. Es werden verschiedene Einfüsse eingebaut und zeigen, dass Kurhaus sich nicht im Emo Hardcore festlegen möchten und keine Angst vor Grenzüberschreitungen haben.
Mal ruhig, mal hektisch, diese CD bietet sehr viele Facetten und ist daher nicht für Jedermann die richtige Wahl. Wenn Euch diese Review angesprochen hat, sollte Ihr mal reinhören und vielleicht ist dieser Sound etwas für euch. Noch ein kleiner Hinweis, sollte Ihr Soundfanatiker sein, seid ihr bei dieser Platte falsch, denn der Sound übt sich rau und hat ein leichtes Proberaumflair.

Durchdes Welt

www.durchdeswelt.de

Autor: Durchde

"Stagnation führt zum Tot des Hardcores ...."
Diesen Slogan könnte sich die Hamburger "Anti Tough Guy" Formation Kurhaus aus Hamburg auf die Fahne schreiben!

Dem flotten Hardcoresound vom Vorgängeralbum "Refuse to be dead" werden klassische Old School Parts, experimentelle Elemente des Post Indi Rocks und Syntiesounds hinzugefügt.
Kurhaus - A Future Pornography- erinnert an die besten Momente von
Refused, Minus the Bear und ein Schuss Thursday!!!
Diese wundervolle Mischung der "Exportierten Emotionen" wird untermauert vom traditionellem Hardcore, ganz großes Kino.
Schon lange durfte ich nicht mehr solch ein ehrliches und verdammt langlebiges Produkt ohne Verfallszeit hören.

Politisch arrangiert, wild und Tanzbar zugleich haben Kurhaus mit ihrem neusten Werk eine Platte aufgenommen welche weit über die Szene hinaus funktioniert....

Obwohl ich das Medium "CD" nicht besonderes mag konnte ich bei solch einem schön gestalteten Digifile über meinen Schatten springen.
Neben dem aufwendigen Textheftchen befindet sich auf der Innenseite der Hülle ein geiles Comic!
"Mehr ist kaum möglich…."

Die 13 Songs in knapp 30 Minuten wurden produziert von Hauke Albrecht, das Mastering übernahm Chris von Rautenkranz welcher schon für -Blumfeld-,-Oma Hans-, -Franz Ferdinand-ect. arbeitete.

Freunde des modernen Hardcores, zuschlagen !!!!!!!!!!!

Walls Of Fire

www.wallsoffire.de
Autor: Marcus
Bewertung: 3,5 / 5

"Zwei Jahre nach der “Refuse To Be Dead“ Scheibe haben Kurhaus nun ihr Nachfolgewerk „A Future Pornography“ in den Startlöchern, welches in einem schmucken Digipack erscheint.

Die Band, die seit nunmehr zehn Jahren aktiv ist, spielt ihren ganz eigenen Emo-Hardcore der sehr, sehr ruhig und melodiös ist. Dabei scheuen Kurhaus auch vor Szenefremden Einflüssen nicht zurück und wissen diese gekonnt in ihren Sound einzubauen. Da hätten wir einige Alternative- bis Indie- über poppige bis sogar elektronische Einflüsse. Gelegentlich finden sich auch schnelle, etwas aufgewühltere Parts in den Songs wieder. Klappt man das Digi auf, schaut man auf ein ansprechend gestaltetes Artwork in Comicform, in dem die Geschichte „It`s never too late to break a contract“ abgebildet ist.

Kurhaus kommen angenehm frisch klingend rüber, sind aber nicht für jedermanns Ohren bestimmt. Emo-Kids und Anhänger ruhiger Klänge testen die Scheibe an."