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PXF 006 CD

Anomalie - zurück zum Singular

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Dosenmusik

www.dosenmusik.de

Autor: Dose
Bewertung: 11 of 15

Ein eigenes Ding
Ein Wort wie Anomalie hat viele Bedeutungen. Ursprünglich heißt es einfach "Unebenheit" wird aber heute mehr als "Abweichung von der Regel" verwendet. In der Medizin spricht man bei einer Anomalie von einer angeborenen oder später entstandenen Fehlentwicklung eines Organs. Uund all diese doch leicht unterschiedlichen Begriffe beschreiben die Düsseldorfer Band und ihr Debütalbum "Zurück zum Singular" ganz gut, denn auch wenn bei Anomalie alles dran ist, was eine Hardcore-Band ausmacht, ist es doch eine unebene, von der Norm abweichende Angelegenheit mit einigen Fehlentwicklungen (im positiven Sinn).
Anomalie machen Hardcore mit deutschen Texten, was nicht mehr ganz unnormal ist - da die Band aber zwischen recht klar verständlichem Sprechgesang und ebenso recht gut verständlichem Geschrei hin und herpendelt, fallen die deutschen Texte ungewöhnlich stark auf. Musikalisch geht es relativ holprig zu mit unvermuteten Breaks, wuchtigen Gitarrenwänden und zerstörenden Frickeleien zwischendrin. Das Ergebnis ist anders als die Norm und nicht immer leicht zu hören, hat nichts mit dem Boom der Metalcore-Bands mit deutschen Texten zu tun, obwohl auch hin und wieder die Metalriffs, nicht aber die Metalsolis, ausgepackt werden. Anomalie weichen ab von der Regel und ziehen ihr Ding durch in dem Wissen, dass sie es damit sicherlich nicht leicht haben. Sie spielen sich also in eine kleine Nische in einer kleinen Nische, denn der frickelige Stakkato-Hardcore mit unberechenbaren Breaks und Tempowechseln lebt ohnehin von einer kleineren Anhängerschaft, die Anomalie mit "Zurück zum Singular" zusätzlich noch mit den deutschen Texten auf Fans aus dem Heimatland begrenzen. Man kann also sagen: Die Band macht offensichtlich genau das, was sie machen will und das hört man. Nicht einfach, aber durchaus gelungen sind die zehn Songs auf dem Debütalbum. Hardcore kann doch noch anders und abwechlsungsreich sein und sich dabei gelungen zwischen bekannten Elementen und neuen Ideen hin und herbewegen.

As Ice

www.asice.net

Autor: Tim
Bewertung: 4 of 5

In comparison to most other countries, Germany has a rather large tradition of punk and hardcore bands that sing in their native tongue. It does make sense in a country where Eddy Murphy’s voice could easily be dubbed by a guy from Bavaria or something, I suppose. But since the mother tongue plays a larger role in the daily life then for instance in the Netherlands, it’s more natural to sing in that language too.

There’s another advantage as well: in your own language, you can express yourself more precisely. Anomalie uses that to it’s full extents. Where for some bands lyrics are just the consequences of huffs and puffs over a musical background, they are clearly more for these guys from Düsseldorf. It isn’t that farfetched to say that the lyrics come close to poetics of despair.
They are not alone in this, of course. If you count the numbers of German bands that view their lyrics as poetry, you might even wonder whether there are still any “normal” poets left in Germany, or that all aspiring poets start singing in hardcore bands… Which can only lead to the question that is more than just slightly off-topic: if Rainer Maria Rillke would live in the 21st century, would he sing for a mosh-outfit or in an emo-ensemble?
But to get back to the central element of this review, Anomalie’s record ‘Zurück zum Singular’: It’s not just the lyrics that are German, but the entire record is German. With the style of music they play, Anomalie places itself in the tradition of Yage and Loxiran and such, with a combination of elements from emo, screamo, hardcore and metal. Still, they don’t sound completely like either Yage or Loxiran, they just sound related to those bands. Even though the switches from one to the other are sometimes a bit too abrupt, the mixture of desperate emotion with sheer aggression works rather well for Anomalie.

helldriver

www.helldriver-magazine.de

Autor: RG
Bewertung: 4.5 / 7

Anomalie stammen aus Düsseldorf und waren mir bisher völlig unbekannt. Anomalie sind eine Band die sich endlich mal wieder traut neue Wege zu beschreiten. Auffällig sind hier vor allem die poetischen deutschen Texte. Eine Sache die oft genug nach hinten los geht (warum ist das eigentlich so?), im Falle von Anomalie jedoch voll zündet. Die Texte passen sich perfekt in die Songs ein und verleihen ihnen einen interessanten Anstrich. Musikalisch würde ich die Band im Post-New-School Umfeld einordnen. Der Fünfer erinnert nicht selten an Bands wie Culture oder Morning Again. Sie flirten heftig mit Metal und bleiben trotz eingestreuten Iron Maiden artigen Gitarrenmelodien fern vom derzeit angesagten Metalcore. Melodische Komponenten werden völlig natürlich in den Sound integriert. So bekommt Sänger Oliver bei einigen Songs Unterstützung von einer weiblichen Stimme. Er selbst pendelt permanent zwischen schreien und klarem sprechen hin und her. Der Sound von Anomalie bleibt so jederzeit interessant und abwechslungsreich. Immer wieder überrascht die Band mit neuen Ideen. Hier und da gilt es sicherlich noch einige Kanten zu glätten und Unzulänglichkeiten zu beseitigen, aber die Band ist hörbar mit dem Herz bei der Sache was vieles wieder ausgleicht. Mit dieser Platte haben Anomalie eine außergewöhnliche Platte vorgelegt die es lohnt Beachtung zu finden. Cool.

bright eyes

www.bright-eyes.de

Autor: Philip Haß
Bewertung: 8 / 13

Die Band ANOMALIE legt mit „Zurück zum Singular“ ihr Debüt-Album hin und hat damit einen interessanten Mix kreiert. Denn hier treffen sich Punk, Rock und ein minimaler Zusatz von Metal-Kompositionen. Erstklassige Texte, die Psychologie und ein wenig Lebensphilosophie vermitteln, sowie gute kraftvolle Melodien sind die entscheidenden Merkmale von „Zurück zum Singular“. Schade ist jedoch, dass sich der Gesang nicht mit der Melodie vereint und somit kein stimmiges Gesamtwerk ergibt. Das tiefe Brüllen ist zwar okay, doch ist es nicht im Takt mit der musikalischen Umsetzung, was die Lieder holprig und stockend erscheinen lässt. Einzig der Song ‚Tunnelblick’ lässt einen gewissen Zusammenfluss der instrumentalen Musik und des Gesangs zu. Im Allgemeinen kann man an diesem Beispiel erkennen, wie wichtig der Gesang bei der Musik ist. Anscheinend sollten mehrere Zielgruppen, vor allem Punk-, Rock- und Metal- Fans angesprochen werden, doch wäre in diesem Falle eine Entscheidung ! für eine Richtung besser gewesen.

Sweet Jane Music

www.sweetjanemusic.com
Autor: Dennis Grenzel
Bewertung: 4 / 6

"Anomalie aus Düsseldorf sind innerhalb einer kleinen Nische des Hardcore-Segments bereits überaus beliebt. Im Zuge der Tatsache, dass deutschsprachiger Hardcore mittlerweile fast als "angesagt" bezeichnet werden kann, darf sich der Fünfer daher nur bestätigt sehen. Mit "Zurück zum Singular" liefern Anomalie bereits ihr zweites Album ab, das nun dem 2002er Debüt folgt, das innerhalb der Szenegrenzen bereits kleinere Wellen schlug.
Auf "Zurück zum Singular" perfektionieren Anomalie genau die Stilrichtung, für die sie sich zuvor schon entschieden haben. Geboten wird deutschsprachiger Hardcore mit einem leichten Metal-Einschlag, wobei Vergleiche zu Bands wie Loxiran, Yage und Lack mehr als auf der Hand liegen, denn in genau dieser Tradition stehen Anomalie. Ähnlich kompromisslos wie die Musik fallen auch die Texte des Düsseldorfer Fünfers aus: Zwischen grundehrlicher Selbstreflektion und dem Zwischenmenschlichen als solchem pendeln sehr engagierte und Opposition einnehmende Texte, die zusammen mit der Musik fast schon erschreckend ehrlich daher kommen.
Anomalie, und das darf als sicher gelten, werden immer eine Sparten-Band bleiben, das bleibt bei einem solchen musikalischen Stil nicht aus, jedoch ist die Band mit ihrem PoisonFree-Einstand auf dem besten Weg, eine der unverwechselbarsten deutschsprachigen Hardcore-Bands zu werden. Ob das – wenn auch zuerst auf kleinerer Flamme - auf internationaler Basis klappen könnte, wird nur die Zeit zeigen können. "Zurück zum Singular" ist jedenfalls ein großer Schritt in die unbestritten richtige Richtung."

bright eyes

www.brighteyes.de

Autor: Philip Haß
Bewertung: 8 / 13

Die Band ANOMALIE legt mit „Zurück zum Singular“ ihr Debüt-Album
hin und hat damit einen interessanten Mix kreiert. Denn hier treffen sich Punk,
Rock und ein minimaler Zusatz von Metal-Kompositionen. Erstklassige Texte, die
Psychologie und ein wenig Lebensphilosophie vermitteln, sowie gute kraftvolle
Melodien sind die entscheidenden Merkmale von „Zurück zum Singular“. Schade
ist jedoch, dass sich der Gesang nicht mit der Melodie vereint und somit kein
stimmiges Gesamtwerk ergibt. Das tiefe Brüllen ist zwar okay, doch ist es nicht
im Takt mit der musikalischen Umsetzung, was die Lieder holprig und stockend
erscheinen lässt. Einzig der Song ‚Tunnelblick’ lässt einen gewissen
Zusammenfluss der instrumentalen Musik und des Gesangs zu. Im Allgemeinen kann
man an diesem Beispiel erkennen, wie wichtig der Gesang bei der Musik ist.
Anscheinend sollten mehrere Zielgruppen, vor allem Punk-, Rock- und Metal- Fans
angesprochen werden, doch wäre in diesem Falle eine Entscheidung !
für eine Richtung besser gewesen.

Durchdes Welt

www.durchdeswelt.de
Autor: Durchde

Endlich hat sich ein Label, Poison Free Records, dem schon seit geraumer Zeit fertig gestellten zweiten Album der Düsseldorfer Anomalie angenommen.
-Zurück zum Singular- heißt die Scheibe und herausgekommen ist ein breakreiches mit Metalelementen gespicktes Hardorewerk.
Mitte der Neunziger währen Anomalie sicherlich mit ihrem Northcore beeinflussten Sound auf -Per Koro Records- erschienen.
Passend hierzu wurde Daniel ex. -Forced to Decay- zur Studio Session eingeladen.
Ebenfalls spendeten Eva von -Song & Dance-und Micha von -Three Minute Poetry- Gesangspassagen.
Verzweiflung trifft Wut…..
Die deutschen Texte kommen sehr persönlich/kritisch .
Ihre breakreichen und meist kurz angespielten Parts untermauern die Stimmungen der Gefühlsneurosen dermaßen eindrucksvoll, das beim mitlesen des Textheftchens das Gehirn Kurzfilme produzierte.
Diesen Zustand hatte bisher nur -U.F.D.- mit ihrer Platte -Sei Tod- erreichen können….
Auf -Zurück zum Singular- dienen die Lyriks keines Wegs der reinen musikalischen Untermalung.
Nicht nur die gesprochenen Passagen auch die geschrieenen Wutausbrüchen bleiben verständlich und binden den Zuhörer ins Konzept.
Anomalie bleiben trotz den Ausflügen in den Metalbereich eine "echte" Hardcoreband.
Ganz groß wird der "Do it Your Self" Gedanke verewigt, das Cover und die Aufnahme kommen in Eigenregie….

Zusammengefasst: -Zurück zum Singular- bedeutet ein erfolgreiche Spagat zwischen wütendem Emo und modernen Metalcore ohne sich zu verbiegen. Die ständig wechselnden Parts hätten anderen Bands an Ideen für drei Platten gereicht. Trotz der destruktiven , oft selbstkritischen Texten trifft man Live auf einem Lebensfrohen und unterhaltsam Sänger. "Hard to the Core" der sympathischen Sorte!

 

hatboiled

www.hartboiled.de

Autor: Bine

Bevor ich das mit irgendwelchem Geschwafel zerede, sag ich lieber einfach nur: GROßARTIG!!! Auch wenn ich mich zuerst ein wenig daran gewöhnen musste, dass Anomalie auf Deutsch singen und vor allem schreien, ist es eigentlich genau dass, was sie ausmacht und von den anderen Bands, die sich der englischen Sprache verschrieben haben, abhebt und so besonders macht. Musikalisch liegen sie irgendwo zwischen alten Lack und Yage und vor allem Loxiran, mit Gastauftritt vom Forced To Decay-Sänger, Klavierparts und Frauengesang. Vielleicht ist das was sie machen wirklich nichts Neues, aber sie machen es einfach gut und beweisen mit dem Album, dass sie ganz viel drauf haben!

Walls Of Fire

www.wallsoffire.de
Autor: Marcus
Bewertung: 3,5 / 5

"Die Rheinländer Anomalie tummeln sich schon mehrere Jahre im Hardcore Underground. Nachdem 2000 das Demo und zwei Jahre später die erste Scheibe erschienen, sind einige Jahre ins Land gezogen. Jetzt liegt mit „Zurück zum Singular“ die bisher ausgefeilteste und überzeugendste Scheibe der fünf Herren vor.
Der Hardcore von Anomalie beinhaltet sowohl klassische Elemente gemixt mit Screamo- und Emo-Parts und einigen metallischen Einflüssen. Die Songs sind alles andere als einfach oder leicht durchschaubar strukturiert. Fünf der zehn Songs sind mit weiblichen Guest-Vocals versehen. In vier Songs sind Streicher und Klavier hörbar. Sämtliche Stücke sind mit verzweifelten deutschen Lyrics versehen. Titel wie „Gefühlsverlust“, „Tunnelblick“ oder „Leere Menge“ sprechen da Bände – ob das hilfreich ist wieder auf die Sonnenseite des Lebens zu finden? Nicht nur lyrisch, sondern auch musikalisch findet sich auf „Zurück zum Singular“ eine große Bandbreite an Kälte und Verzweiflung – mal ganz abgesehen vom Cover.
Für diejenigen unter Euch, die auch gerne Loxiran, mit denen Anomalie häufiger verglichen werden, Lack, Yage oder ähnliches mögen."

Allschools

www.allschools.net
Autor: Dario
Bewertung: 6 / 10

"Deutscher Metal/Hardcore scheint irgendwie gerade im Trend zu liegen, sei es dass Narziss sich einen ordentlichen Ruf eingespielt haben, oder dass Bands wie Callejon gerade in aller Munde sind. Anomalie aus Düsseldorf gehen jedenfalls einen ähnlichen Weg; Kompromissloser Hardcore gepaart mit verzweifelten deutschen Texten erwartet uns auf ihrem Label-Debüt „Zurück zum Singular“, das in den nächsten Tagen via Poisonfree Records erscheinen wird.

Die Jungs versuchen sich auch über weite Strecken möglichst originell und eigenständig zu zeigen, aber irgendwie fällt auf, dass die Band einen sehr stark an Loxiran erinnert. Sei es drum, das Debüt zeigt sich trotz dessen sehr abwechselungsreich und energiegeladen. Die Texte, die man mal zur Abwechselung auch versteht, kommen in geschrieener, gesungene, wie auch gesprochener Form rüber, was dafür sorgt, das ich mich neben Loxiran auch an Poison The Well erinnert fühle. Inhaltlich geht es augenscheinlich um zwischenmenschliche Beziehungen und ihr Scheitern, quasi das Alltagsleben mal wieder. Lieder wie „Gefühlslos“ sagen alles, interessant finde ich es, dass bei einigen Tracks eine Gast-Sängerin (Die Schwester von dem Bassisten) zu hören ist, die gekonnt den Liedern einen schönen Touch gibt. Musikalisch erwarten uns viele Breaks und Tempowechsel, die wiederum erneut an Poison The Well zur Zeiten der „Oposite of December“-Platte erinnern. An manch einer Stelle sind mir auch die Wechsel zwischen Gesang, Geschrei, schnellen Parts und moshenden Parts zu abrupt, was der CD ein wenig den Hörspaß nimmt. Vor allem die Drums wirken mir an einigen Stellen zu holprig. Eigentlich sind das die Hauptkritikpunkte an der CD. Man könnte es zusammenfassend so sagen: Die Jungs geben sich Mühe und zaubern der HC-Gemeinde eine schöne aggressive New-School-Platte auf den Plattenteller, die allerdings an manch einer Stelle leider noch zu ungestüm rüberkommt. Wenn die Jungs ein wenig besser arrangieren gibt es dann auch mehr Punkte, deswegen diesmal nur 6/10 Punkten für ein durchwachsenes Debüt einer Band die durchaus Potential hat."

metalnews

www.metalnews.de
Autor: Shilrak
Bewertung: 4 / 7

"Mit Anomalie kommt eine weitere deutsche Metalcore-Band in die Läden, die nicht nur aus hießigen Breitengraden stammt, sondern auch noch in unser aller Muttersprache singt. Einerseits löblich, nicht dem Anglizismus zu verfallen, andererseits ein gewagtes Unterfangen – bei einigen ists schon nach hinten losgegangen und nur wenige können sich hier wirklich behaupten. Zu welcher Kategorie diese, 1999 gegründete Band angehört, werden wir nun herausfinden.
Was als erstes auffällt, ist die Tatsache, dass auf „Zurück zum Singular“ -sagen wir mal- „ursprünglich“ produziert nach vorne geprescht wird und man von Anfang an bis zum Ende der knappen halben Stunde Spielzeit schwer auf Depression und Frust gesetzt wird. Diese Emotionen zu erzeugen verstehen die Düsseldorfer. Andererseits klingen die Kompositionen hie und da ungeschickt oder deplatziert. Wie soviele andere Bands mit den Eigenarten „deutscher Gesang“ und „cleane Vocals“, wird hier ganz tief in die Autsch-Kiste gegriffen – entweder verletzt man die lauschende Hörmuschel oder es klingt einfach aufgesetzt.
Anomalie haben das Potential, sich neben den göttlichen Callejon einen Platz zu ergattern. Von den Ideen her haben sie Bands wie Narziss bereits hinter sich gelassen, was die Fähgikeiten, die Tightness und das gewisse Etwas angeht, muss noch ein wenig geübt werden. Für Underground-Spezis auf jeden Fall was zum anchecken – das Otto-Normal-Metalcorekid sollte allerdings die Finger davon lassen.

triggerfish

www.triggerfish.de
Autor: Christoph Schwarze
Bewertung: 5 / 10

"Man hätte es durchaus einfacher machen können. Musikalisch und überhaupt. Die deutschen Texte bieten zwar Abwechselung zum englischen Standardprogramm, sind aber für unsere versauten Ohren mittlerweile doch schon gewöhnungsbedürftig. Ebenfalls nicht die Regel ist Hardcore Musik, die mit erstaunlich wenig Metaleinfluss, aber umso mehr Gefrickel im Detail, überraschend abwechslungsreich klingt. Das kennt man noch von damals. Abrupte Tempowechsel und gelegentlich holprige Breaks wechseln sich wahlweise mit Gesang, Geschrei und Gesprochenem ab. Das endet aber teilweise ähnlich plötzlich und überraschend, wie all die gescheiterten Beziehungen in den Texten. Bei beidem würde einem zwar nie langweilig werden, aber irgendwann braucht man einmal etwas zum Festhalten. Aber wieso einfach, wenn’s auch kompliziert geht?"