poisonfree.com
 

OX

www.ox-magazine.de

Autor: Joachim Hiller
Bewertung: 7 / 10

Wer bei Poisonfree an ein Straight Edge-Label mit entsprechender Musik denkt, sollte sich von diesem Vorurteil schleunigst befreien: WE ARE INVISIBLE aus San Francisco sind alles, nur keine SXE-Hardcore-Band. Gegründet hat sich das Trio im Sommer 2004, als Drummer Dominic (ein Deutscher) in San Francisco weilte und dort auf Jennifer und Rebecca Hill traf - und mit den beiden Damen mal eben diese Band gründete. Zig Konzerte und Flüge später ist jetzt diese 6-Song-EP raus, und die becirct sofort durch den fragilen, aber trotzdem fesselnden Gesang der Hill-Schwestern, der unterlegt ist vom mächtigen Schlagzeugspiel des Deutschen. Stilistisch ist das Trio dabei sehr eigenständig und -willig unterwegs, lässt sich nach einem ersten Hören kaum einordnen und sträubt sich dagegen auch bei jedem weiteren Durchlauf. Die Band selbst sieht sich zwischen Kraut- und Alternative Rock, zwischen Punk und Wave, begeht nicht den Fehler, einem derzeit angesagten Genre in die Falle zu tappen und macht so mit einem Kontrastprogramm aus sweeten Melodien und Stimmen und komplexer Rhythmik viel Spaß. Mich erinnert das mal an SHUDDER TO THINK, mal an MINUTEMEN, aber auch auf Kill Rock Stars hätte ich mir die Platte vorstellen kann, die man durchaus und ohne bösen Hintergedanken als "schwierig" bezeichnen kann. Ausprobieren, kann man da nur raten.

Bumbanet

www.bumbanet.de

Autor: Steven
Bewertung: 8 / 10

San Francisco ist ein spezielles Pflaster für Rock, das zeigen uns jetzt auch We Are Invisible, ein Gespann bestehend aus Jennifer und Rebecca an Gitarre, Bass und Gesang, sowie Dominic am Schlagzeug. Es sind erdige, warme und in sich gekehrte Songs, die das Trio auf seinem zweiten Release präsentiert. Der Sound ist trocken und erinnert an das Stonerrock-Genre, die Tracks haben stets längere instrumentale Passagen und wirken geheimnisvoll. Ein bisschen System of a down, ein bisschen Brant Bjork, und das alles mit weiblichem Gesang, so ungefähr kann man sich We Are Invisible vorstellen. „Giant“ ist mit seinen (nur) sechs Songs ein kurzweiliger Spaß von 23 Minuten, jedenfalls aber ist es ein gelungener Appetizer

southspace

www.southspace.com

Autor: Jo
Bewertung: 7 / 10

Das Trio WE ARE INVISIBLE aus San Francisco präsentiert auf seinem zweiten Album „Giant“ einen eigenständigen Sound, den man am ehesten dem Progressive Rock zuordnen kann. Stampfende Drumbeats und komplexe, oft mehr oder weniger dissonante Gitarrenriffs ergänzen sich mit den gesungenen Parts der Schwestern Jennifer und Rebecca Hill. Deren sehr weich und emotional anmutender Gesang bildet einen interessanten Gegenpol zu dem insgesamt relativ harten Sound des Albums.

Die Instrumentalpassagen dominieren die Lieder häufig, was aber aufgrund ihrer Komplexität nicht langweilig wirkt. Eine Gute-Laune-Scheibe ist „Giant“ dabei nicht. Durch die kryptischen, teils exzessiv wiederholten Lyrics und die schrägen, melancholischen Melodien entsteht beim Hören eine ernste, vielleicht auch düstere Grundstimmung. Übrigens befindet sich auf der CD nicht nur der fast sechsminütige Song „Tell The Others“, sondern auch noch eine recht gleich klingende, kürzere Edit-Version davon. Dies wirkt angesichts der Tatsache, dass das Album insgesamt sechs Tracks umfasst, etwas ernüchternd.

WE ARE INVISIBLE bieten Prog Rock auf musikalisch hohem Niveau. Gut möglich, dass man „Giant“ einige Male durchlaufen lassen muss, bevor man auf den Geschmack kommt.

asice

www.asice.net

Autor: Maurice
Bewertung: 3.5 / 5

We Are Invisible is a transatlantic cooperation between Los Angeles and Germany. A German boy on drums has a good time with two girls on vocals and strings. This German guy Dominic worked in the USA for eighteen months and during this time the band was founded. We Are Invisible mostly resembles the eighties and nineties part of the rock history , and the combination of rocking guitar parts and calmed down moments results in interesting songs with good female vocals. It’s just like Pretty Girls Make Graves has a little sister that also likes what Shellac did. A song like “The Others” is a good example of that. Another cool thing about We Are Invisible is the place of the bass in the mix. Unlike a lot of other bands they've put it in front of the mix. It’s played loud by Rebecca and that means you are not stuck with a whiny rock trio. No, these girls and guy show they have the balls to rock. Unfortunately this is only a mini-album with six songs, but I am looking forward to a full-length album. If it rocks like ‘Giant’ does they will not be invisible anymore the next time.

smash mag

www.smash-mag.com

Autor: Sascha Wojtkowski 

Wie man dem Bandnamen entnehmen kann, meinen diese drei Menschen dass sie unsichtbar sind, was man von ihrer Musik nicht behaupten kann. Auf ihrer neuen EP „Giant“ gibt es nämlich großartige Sounds zu hören. Frauengesang mit treibenden Bassläufen, rhythmischen Schlagzeugspiel noisigen Gitarren und Frauengesang. Diese drei Menschen klingen wie eine ganze Band und machen Hunger auf mehr. Stonerrockig geht es mit „Skinny Legs“. Als zweiten Song gibt es das treibende Instrumental „Convict“ bevor dann als dritter Song „Burn Baby Burn“ dass noisig daher kommt. Die beiden letzten Stücke „Tell the other“ sowie der Titeltrack sind episch gestaltet und entwickeln eine eigene Dynamik von zu Himmehochjauchzend bis zu Tode getrübt. Warum der Song „Tell the Other“ noch mal als Edit auf dieser Scheibe ist, weiß man nicht. Vielleicht weil es der heimliche Hit auf dieser Scheibe ist?! Bleibt nur noch zu sagen, Aufpassen da kommt was, dass man kaufen muss.

waste of mind

www.wasteofmind.de

Autor: Tito Wiesner

Nun läuft diese 6-Song-EP zum schätzungsweise zehnten mal in Folge, und ich weiß immer noch nicht, was ich von ihr halten soll. Die Tatsache, dass diese Scheibe bei Poisonfree Records erscheint, sollte jedenfalls niemandem als Hinweis auf die stilistische Ausrichtung des Trios dienen. Hardcore spielt die Formation aus San Francisco, die sich übrigens aus zwei Schwestern und einem Typen zusammen setzt, beim besten Willen nicht. Was dann? Tja, keine Ahnung: Irgendwas zwischen progressivem Rock, Postcore, Indie.

Während die Damen mit ihren sehr angenehmen Stimmen zum Mikro greifen, drückt die Musik mit viel Groove, sperrigen Arrangements und langen Instrumentalpassagen eine irgendwie kühle, alles andere als einladende Atmosphäre ins Ohr des Hörers. Eingängig ist da nichts, fesselnd schon – zumindest Passagenweise entfaltet sich ein doch beachtlicher Sog, der durch häufige Richtungs- und Tempo-Wechsel aber immer wieder aufgebrochen wird. Eine Platte, mit der man viel Zeit verbringen kann – aber nur wenn man es mag, sich Musik stückweise zu erarbeiten.

pitfire

www.pitfire.net

Autor: Samuel

WAI zu reviewen fällt mir nicht besonders leicht, da die Musik nicht wirklich als Punk, geschweige denn als Hardcore durchgeht. Eher handelt es sich hier um das, was man heutzutage wohl Postrock nennen mag. Ein Bastard aus New Wave, Punk also.
Die Musik also, die momentan ganz hip und cool ist aber irgendwie auch Intellekt zu besitzen vermag und bei meinen Klischee-Studenten besonders angesagt ist. Insofern bitte ich also um Entschuldigung für allfällige
Inkompetenz.

Nun, We Are invisible bestehen aus den Schwestern Jennifer und Rebecca aus San Francisco sowie dem Deutschen Drummer Dom. Komische Konstellation? Nun, offensichtlich klappts ja. Was mir tatsächlich als erstes aufgefallen ist,
war das Schlagzeugspiel. Mal ruhig, mal ziemlich brachial, doch immer auf den Punkt gebracht, während die beiden Schwester sich abwechselnd das Mikrophon reichen und mit „sympathischer“ Stimme zu überzeugen vermögen.

Wie schon gesagt, fehlt mir nun also die Kompetenz, Dinge wie Originalität bei diesem Werk hier zu beurteilen. Aber ich kann beurteilen, dass diese 5 Songs bei mir ganz gute Laune verbreiten können und für den Sommer um auf der Wiese zu relaxen, definitiv als tauglich empfunden wird.

Am besten doch einfach selber reinhören, und zwar auf www.weareinvisible.com

hartboiled

www.hartboiled.de

Autor: André P.

a releas by our little brother poisonfree.com. Interesting is the word that describes it best. interested i was when i read that it's supposed to be indie rock. Interested i was while listening to it; interested in finding out what will happen next. And interesting in the way when you are still undecided whether or not to like something new. The 2 singers really can sing. The music isn't that generic super soft pop crap. And the production is quite minimal. But... and here comes the „but“... as innovative the sound is, rather post punk than indie rock, I think it still can mature. And as minimal the production is, it deserves a better one. It's actually a really good record, but I see the bands potential to write a perfect record. A good demo, let's wait for the first real release. Maybe then they'll be good enough to release on monocore...