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05.10.12 11:38 Age: 2 yrs

Make Do and Mend - end measured mile

Category: featured record, reviews

Eine weitere Band der „Wave“ auf unseren Seiten. Nach La Dispute, Touché Amoré und Piano become the Teeth nun eben Make Do and Mend, die ebenfalls munter Mitglieder aus vorbenannten Bands beziehen, Freunde mit dem Rest sind, und hier auch noch Gastauftritt z.B. vom La Dispute Frontmann präsentieren.

Der Sound ist zwar genauso mitreissend und ehrlich wie vom Rest der „the Wave“-Bands, aber eben auch anders. Hier gibt es Punkrock mit einer alternativen Kante, nah an Hot Water Music und vielen anderen Bands des Genres. Die Stimme von Sänger James Caroll ist ähnlich herzerwärmend und ehrlich. Die Musik ein bisschen rauher und punkiger, und das gefällt durchaus. Da trifft dann eine Reibeisenstimme auf oft kratzige Gitarren, die sich aber auch eine Menge Melodien ausleihen. Hier und da wird die Band aufreibender und knalliger, mal flirten die Gitarren mit Hardcore, und flott wie im echten Punkrock wirds auch hier und dort. An sich verbringt aber eine Menge im Midtempo, nah an Facetten des Alternative-Rocks, was der Band gut steht und stets schmissig und frisch daherkommt. Die emotionalen Tracks wie „Thanks“ sind genauso gelungen wie das bratzige „Stand Stagger“ oder das punkrockige „Firewater“. Immer klingt diese gewisse Wärme mit, und auch der „the Wave“ Spirit, auch wenn das ganze „the Wave“ Ding eher Pressegag denn sonstwas sein mag.

Die Platte ist also durchweg gelungen, allerdings sticht sie auch nicht so wirklich heraus aus eine Menge an Bands mit vergleichbarem Sound. Das schmälert nicht die Qualität, aber macht es weniger einfach, aufzufallen. Ich hatte meinen Spass, und den werdet ihr auch haben.

Label: Shield Recordings

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